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SPD Friedelsheim.

Bund und Länder gemeinsam für beste Bildung :

Bildung

Anders als die Bildungsministerin will die SPD nicht nur die Spitzenforschung stärken, sondern vor allem auch in Kitas und Schulen investieren. Denn nach Jahrzehnten der Massenarbeitslosigkeit droht dem Land ein massiver Fachkräftemangel. Deutschland könne es sich nicht länger leisten, dass so viele Jugendliche mit Migrationshintergrund die Schule ohne Abschluss beenden, warnt der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel – und kündigt eine Gesetzesinitiative an, damit Bund und Länder endlich in Bildungsfragen zusammenarbeiten können.

Im Zuge des demografischen Wandels droht Deutschland in den kommenden Jahren ein Fachkräftemangel – möglicherweise bei gleichzeitig hoher Arbeitslosigkeit. Denn die am Arbeitsmarkt nachgefragten Qualifikationen entsprechen oft nicht dem Bildungsstand der Jugendlichen.

Mehr Investitionen – nicht nur in Spitzenforschung

Angesichts der Situation forderte der SPD-Vorsitzende die Bundesregierung im Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag) auf zu handeln. "Wir brauchen mehr Investitionen in Bildung – nicht nur in die Spitzenforschung, wie Frau Schavan meint, sondern vor allem in Kitas und Schulen." Neben der sozialen Dimension für individuelle Lebenschancen seien auch handfeste gesamtwirtschaftliche Interessen berührt, betonte Gabriel. Das Land könne es sich auch ökonomisch nicht länger leisten, "dass so viele Jugendliche mit Migrationshintergrund unsere Schulen ohne Abschluss verlassen", warnte der SPD-Vorsitzende.

SPD-Gesetzesinitiative angekündigt

Darum soll der Bund deutlich mehr Verantwortung in diesem Bereich übernehmen. "Dass der Bund in Bildungsfragen nicht mit den Ländern kooperieren darf, ist abenteuerlich", kritisierte Gabriel und kündigte eine Gesetzesinitiative an, um das zu stoppen. "Dann wird sich zeigen, wer wirklich bereit ist zu handeln und wer nur redet."

Zusätzlich müsse Deutschland auch attraktiver werden für hoch qualifizierte Fachkräfte aus aller Welt. "Die Union muss endlich ihre Scheuklappen ablegen", forderte der SPD-Vorsitzende: "Deutschland ist längst ein Einwanderungsland."

"Jetzt gilt es, den Zugewanderten eine Qualifizierungs- und Aufstiegsperspektive zu geben", beschrieb Gabriel die Herausforderung.

 

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