[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD Friedelsheim.

Mindestlöhne gut für Renten :

Demografische Entwicklung

Der Arbeitnehmer, der mehr verdiene, zahle auch mehr in die Rentenkasse, stellt Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) im Gespräch mit der Bild-Zeitung (Dienstagsausgabe) fest. Flächendeckende Mindestlöhne schützen also vor Altersarmut, denn: "Mindestlöhne sind gut für die Renten."

Lohnuntergrenzen führen nach Einschätzung von Scholz zu höheren Rentenansprüchen - und zwar "in zweierlei Hinsicht: Der Arbeitnehmer, der mehr verdient, zahlt mehr in die Rentenkasse, bekommt mehr zum "Riestern" und erwirbt für sich persönlich entsprechend höhere Rentenansprüche ... Und das zweite ist: Steigen die Löhne, steigen automatisch auch alle Renten", betont Scholz.

"Steigen die Löhne, steigen automatisch auch alle Renten"

"Am Beispiel von einem, der sein Arbeitsleben lang Wachmann ist, zeigt sich das: Bei einem Mindestlohn von sagen wir mal 7,50 Euro ergäbe sich - inklusive Riesterrente - eine Altersversorgung von rund 1000 Euro. Das ist dann schon deutlich mehr als für die Wachleute, die heute einen Minilohn von 5,20 Euro die Stunde bekommen und als Rentner mit etwa ein Drittel weniger auskommen müssen", verdeutlicht der Minister.

Als oberstes Ziel nennt Scholz den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Dumpinglöhnen. Dies wolle er mit zwei Gesetzen erreichen: "Das eine ist das Entsendegesetz, durch das heute schon Mindestlöhne auf dem Bau, bei den Gebäudereinigern und den Briefzustellern möglich sind." Das andere sei das Mindestarbeitsbedingungsgesetz, da es Arbeitgebern und Arbeitnehmern ermögliche, gemeinsam einen Mindestlohn zu beantragen.

Zugleich äußert der Bundesarbeitsminister die Erwartung, dass 2008 die Arbeitslosigkeit in Deutschland weiter sinken wird - "vielleicht sogar um ein paar Hunderttausend. Daran wird der Mindestlohn nichts ändern!"

 

Homepage SPD UB Neustadt/Bad Dürkheim

- Zum Seitenanfang.