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SPD Friedelsheim.

Trauer um Rut Brandt :

Allgemein

Sie sei eine „den Menschen zugewandte, warmherzige Frau“ gewesen, die „auf ideale Weise die Tugenden der europäischen Sozialdemokratie“ verkörpert habe“, würdigte der SPD-Vorsitzende Kurt Beck die am Freitag verstorbene Rut Brandt.

Die zweite Ehefrau des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt war am Freitag in Berlin im Alter von 86 Jahren verstorben. Rut Brandt wurde am 10. Januar 1920 als Rut Hansen im norwegischen Hamar geboren. 1944 lernte sie im Widerstand gegen die deutschen Besatzer den aus Lübeck emigrierten Willy Brandt kennen. Mit ihm war sie 32 Jahre verheiratet.

„Die Nachricht vom Tode Ihrer Mutter hat mich sehr betroffen gemacht“, kondolierte Beck den Söhnen von Rut Brandt. „Ihre zurückhaltende und menschliche Art, die Aufgaben einer First Lady in Berlin und Bonn an der Seite Willy Brandts wahrzunehmen, hat ihr weit über unsere Partei hinaus große Sympathien verschafft.“

Rut Brandt habe mit ihrer Persönlichkeit auf ideale Weise die besonderen Tugenden der europäischen Sozialdemokratie verkörpert. „Sie hatte in ihren jungen Jahren für die Freiheit gekämpft“, erinnerte Beck, „und war Zeit ihres Lebens auch eine kluge Botschafterin ihres Heimatlandes Norwegen“. Mit Interesse und Wohlwollen habe sie immer die SPD und ihre Politik begleitet, „auch als sie nicht mehr im öffentlichen Leben stand“.

„Wir trauern mit Ihnen um eine liebenswürdige Frau, die vorbildlich gelebt und ein Stück Geschichte der deutschen Sozialdemokratie mitgestaltet hat“, versicherte der SPD-Vorsitzende den Söhnen der Verstorbenen und unterstrich: „Wir werden Rut Brandt nicht vergessen.“

 

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