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SPD Friedelsheim.

Renten steigen zum 1. Juli :

Demografische Entwicklung

"Wir wollen auch die Rentner am Aufschwung beteiligen", kündigte Bundessozialminister Olaf Scholz im April an. Jetzt wird seine Zusage eingelöst: Zum 1. Juli steigen die Bezüge der rund 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner um 1,1 Prozent - und damit doppelt soviel wie gesetzlich vorgesehen.

Denn die Erhöhung der gesetzlichen Renten richtet sich maßgeblich nach dem Anstieg der Bruttolöhne und -gehälter. Diese sind im vergangenen Jahr in Deutschland ­entgegen den Erwartungen von Experten mit 1,4 Prozent nur mäßig gestiegen. Zusätzlich dämpfend auf die Rentenerhöhung wirken die steigenden Beiträge der Beschäftigten für ihre zusätzliche private Vorsorge, die seit 2003 bei der Rentenanpassung mit einem jährlichen Anstieg von 0,5 Prozent berücksichtigt werden (Riester-Treppe). Diese Steigerung wird für zwei Jahre ausgesetzt. Ohne diese Maßnahme hätten die Renten in diesem Jahr nur um 0,46 Prozent angehoben werden können.

Auch mit der Rentenerhöhung um 1,1 Prozent wird das Ziel der Beitragssatzstabilität eingehalten. Der Beitragssatz wird bis 2020 nicht über 20 Prozent und bis zum Jahr 2030 nicht über 22 Prozent liegen. Die generationengerechte Ausgestaltung und die langfristige finanzielle Stabilität der gesetzlichen Rentenversicherung bleiben gewahrt. Olaf Scholz: "Wir müssen in diesem und im nächsten Jahr allerdings besonders darauf achten, dass die Rentnerinnen und Rentner am einsetzenden Aufschwung teilhaben können. Deshalb ermöglichen wir den heutigen Rentnerinnen und Rentnern nach langen Jahren von Nullrunden oder Kleinstanpassungen eine Erhöhung ihrer Rente, die nicht üppig ist, aber ausschöpft, was möglich ist."

 

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