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SPD Friedelsheim.

Für verlässliche Bildungspolitik :

Bildung

Mit deutlichen Worten hat SPD-Generalsekretär Hubertus Heil den Vorschlag der Bundesbildungsministerin Anette Schavan abgelehnt, so genannte "Top-Mitarbeiter" aus der Wirtschaft gegen Lehrermangel an Schulen einzusetzen. Das Problem des Lehrermangels sei zu ernst und zu wichtig, um für einen PR-Gag hinzuhalten, sagte Heil.

Lehrer und Lehrerinnen übten einen gesellschaftlich überaus wichtigen Beruf aus, so Heil. Die Anforderungen an diese verantwortungsvolle Aufgabe seien hoch. "Eine Bundesbildungsministerin sollte wissen, dass ein guter Lehrer neben seinen fachlichen Qualifikationen vor allem ein guter Pädagoge sein muss. Den kann man nicht einfach mal so ersetzen", erklärte der Generalsekretär.

Natürlich sei es für den Schulalltag eine Bereicherung, wenn Schulen sich nach außen öffnen und Kontakt mit Künstlern, Ingenieuren oder Handwerkern aus der Region knüpfen. "Doch notwendige Lehrerstellen durch gelegentliche Gastspiele von so genannten 'Top-Mitarbeitern' aus der freien Wirtschaft ersetzen zu wollen, ist abenteuerlich", stellte Heil klar.

Stattdessen müsse verantwortungsvolle Schulpolitik auf eine hochwertige Lehrerausbildung mit mehr Praxisbezug sowie gute Rahmenbedingungen für den Lehrerberuf setzen. Auch verdiene der Lehrerberuf mehr gesellschaftliche Wertschätzung.

 

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