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SPD Friedelsheim.

Gesundheitsreform bringt Fortschritte :

Allgemein

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff hat ausdrücklich begrüßt, dass die SPD sich mit der Forderung, keine medizinisch notwendigen Leistungen für die Versicherten zu streichen, durchsetzen konnte.

Zudem sei es richtig, dass in Zukunft medizinische Versorgungszentren nach dem Vorbild der Polikliniken aus DDR-Zeiten geschaffen werden könnten. „Ich halte die bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung für einen wichtigen Fortschritt“, betonte Ringstorff am Freitag.

Gleichzeitig warf er den Krankenkassen vor, eine widersprüchliche Stimmung gegen den geplanten Gesundheitsfonds zu machen. Zum einen würden die Krankenkassen einen Zuwachs an Bürokratie durch die Einführung eines Gesundheitsfonds befürchten, zum anderen „beklagen sie einen Abbau in der eigenen Verwaltung. Das ist nicht schlüssig“.

Zugleich forderte der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern einen „vernünftigen Risikostrukturausgleich“. Dieser müsse berücksichtigen, wenn eine Kasse besonders viele ältere oder kranke Patienten habe.

Heil: Ziel ist mehr Transparenz und Wettbewerb im Gesundheitswesen
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil bezeichnete den Gesundheitsfonds an sich als „weder Gutes noch etwas schlechtes“. Wichtig sei es, so Heil im Interview mit dem Handelsblatt (Freitagsausgabe), den Fonds so auszugestalten, dass er zu „mehr Transparenz und Wettbewerb im Gesundheitswesen führt“. Das werde der Gesetzentwurf zeigen, den das Bundesgesundheitsministerium nun anhand der beschlossenen Eckpunkte vorbereite.

 

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