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SPD Friedelsheim.

"Hunger ist Skandal" :

Internationales

Die derzeitige Nahrungsmittelkrise und den Hunger in der Welt hat Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul als "Skandal der Menschheitsgeschichte" bezeichnet. "Alle Akteure müssen an einer Lösung mitwirken, die das Menschenrecht auf Nahrung gewährleistet", so die Ministerin am Dienstag beim Ernährungsgipfel in Rom.

Gleichzeitig kritisierte sie, dass der aktuelle Preisanstieg durch den Terminhandel noch verstärkt werde. "Dazu sage ich: Wer auf eine Ausbreitung des Hungers in den Entwicklungsländern spekuliert, verletzt die Menschenwürde!", so Heidemarie Wieczorek-Zeul.

Die Ministerin kritisierte zudem Agrarexport-Subventionen als "eine besonders schädliche Subventionsform, durch die die Industrieländer mit ihrer Agrarpolitik die Entwicklung der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern behindern." Es müssten nun endlich gemeinsame, faire und entwicklungsfreundliche Handelsbeziehungen geschaffen werden. Es sei nicht zu verantworten, dass zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch über 850 Millionen Menschen an Unterernährung litten, während die Erde die wachsende Weltbevölkerung sehr wohl ernähren könne.
Zusätzliche Mittel für Ernährungssicherheit bereitgestellt

Deutschland werde durch eine Umstrukturierung der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit in diesem Jahr insgesamt 500 Millionen Euro in die Ernährungssicherheit investieren. Aufgrund der Krise unterstützt das Ministerium das Welternährungsprogramm neben dem jährlichen Grundbetrag von 23 Millionen Euro für die Abwendung von Hungerkrisen in diesem Jahr mit zusätzlichen 23 Millionen Euro.

 

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