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SPD Friedelsheim.

Managerbezüge neu regeln :

Wirtschaftspolitik

Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat die millionenschweren Boni-Zahlungen an erfolglose Bankmanager scharf kritisiert. Angesichts der Finanzkrise und millionenschwere Hilfspakete der Steuerzahler und Steuerzahlerinnen rief er am Montag die Banken zur "Selbstreinigung" auf.

Die Menschen, die zum Teil mit sittenwidrigen Niedriglöhnen auskommen müssten, seien zu recht darüber empört, dass sich Manager aus Steuertöpfen die Taschen vollstopfen wollten. "Die müssen ja kein Butterbrot weniger essen deswegen" Müntefering erinnerte daran, dass die SPD in der Großen Koalition schärfere Regeln für Managergehälter und eine größere Haftung von Aufsichtsräten durchgesetzt habe. Ziel ist es, dass sich Manager künftig nicht länger vorrangig an kurzfristigen Renditeerwartungen orientieren. Die neuen Regeln sollen vielmehr eine nachhaltige und auf Langfristigkeit ausgerichtete Unternehmensführung fördern, die auch die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an sicheren Arbeitsplätzen berücksichtigt. Zusätzlich forderte der SPD-Vorsitzende, die Boni-Zahlungen an Manager neu zu regeln. "Die müssen ja kein Butterbrot weniger essen deswegen", unterstrich Müntefering. Er forderte die Union auf, weitergehende SPD-Vorschläge für eine noch bessere Kontrolle überzogener Managergehälter nicht länger zu blockieren: Über die bisherige Einigung hinaus will die SPD
  • die steuerliche Absetzungsfähigkeit von Managerbezügen und Abfindungen begrenzen;
  • Manager dazu verpflichten, ihre Entscheidungen nicht nur an den Unternehmensinteressen, sondern auch am Wohl der Allgemeinheit auszurichten;
  • dass es bei "Managerversicherungen" eine verpflichtende Selbstbeteiligung geben soll, damit Manager bei fahrlässigem Versagen nicht völlig von jeder Haftung befreit sind.
 

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