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SPD Friedelsheim.

Ministerin Conrad fordert mehr Transparenz bei Milch-Preisen :

Allgemein

In der Diskussion um steigende Milchpreise hat die rheinland-pfälzische Verbraucherschutzministerin Margit Conrad mehr Transparenz bei der Preisgestaltung gefordert. "Es gibt Verständnis dafür, dass die Landwirte für ihre Produkte einen angemessenen Preis erzielen allerdings nicht, wenn der Handel Gewinnmitnahmen einsteckt", erklärte sie am Mittwoch in Mainz. "Wir brauchen Transparenz, um nachvollziehen zu können, wo die angekündigten Preiserhöhungen 'hängen bleiben' und ob es Preisabsprachen gibt."

Die Preise für Milchprodukte sind seit Wochenbeginn um bis zu 50 Prozent gestiegen. So verteuerte sich zum Beispiel ein Päckchen Butter von 79 Cent auf 1,19 Euro.

Die Ministerin begrüßte die Ankündigung des Bundeskartellamts, die Preise für Milch und Milchprodukte verstärkt zu beobachten. An die Verbraucher appellierte sie, preisbewusst einzukaufen und zu vergleichen. «Preisbewusst heißt allerdings nicht nur billig. Beim Einkauf sollte auch auf die Qualität und Herkunft der Produkte geachtet werden.»

Butter sei ein hochwertiges, aber nicht immer notwendiges Lebensmittel. «Es rentiert sich zu überlegen, ob tierische Fette nicht besser durch pflanzliche ersetzt werden sollten. Aus ernährungsphysiologischer Sicht verzehren wir in Deutschland noch zu viele tierische Fette», sagte Conrad.

 

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