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SPD Friedelsheim.

Neu zum 1. Oktober 2007 :

Service

Zum 1. Oktober 2007 werden zwei neue Beschäftigungsprogramme eingeführt. Bildungsschwachen Jugendlichen und langzeitarbeitslosen Menschen sollen damit Jobperspektiven eröffnet werden. Außerdem tritt die neue Energieeinsparverordnung in Kraft. Sie regelt vor allem die Einführung von Energieausweisen, die den Immobilienmarkt transparenter, verbraucherfreundlicher und klimaverträglicher gestalten sollen.

Verbesserung von Qualifizierung und Beschäftigungschancen

Menschen mit besonderen Vermittlungsschwierigkeiten sollen mit Hilfe von zwei neuen Förderprogrammen wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Dazu wurden verschiedene Maßnahmen beschlossen:

Beschäftigungszuschuss für Langzeitarbeitslose

Für langzeitarbeitslose, erwerbsfähige Hilfebedürftige mit besonderen Vermittlungshemmnissen wird eine neue Arbeitgeberförderung eingeführt. Mit einem Beschäftigungszuschuss sollen bis Ende 2009 etwa 100.000 Betroffene in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden.

Voraussetzung der Förderung sind: Mindestens sechs Monate lang wurde versucht, die Hilfebedürftigen in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Außerdem ist eine Integration in den Arbeitsmarkt innerhalb der nächsten 24 Monate nicht zu erwarten.

Der Beschäftigungszuschuss beträgt maximal 75 Prozent der Lohnkosten. Er ist eine Ermessensleistung und wird in der Regel für 24 Monate gewährt. Er kann auch wiederholt bewilligt werden, wenn die Fördervoraussetzungen noch vorliegen. Die geförderte Beschäftigung unterliegt nicht der Versicherungspflicht zur Arbeitslosenversicherung.

Eingliederungszuschüsse für unter 25-Jährige

Junge Arbeitslose, die mindestens seit sechs Monaten arbeitslos gemeldet sind, können von einem so genannten Eingliederungszuschuss profitieren. Das Unternehmen kann für ein Jahr einen Zuschuss in Höhe von 25 bis 50 Prozent des Bruttolohns - höchstens jedoch 1.000 Euro - erhalten.

Wenn die Betroffenen keinen Berufsabschluss haben, beträgt der Zuschuss 50 Prozent. Davon müssen dann mindestens 15 Prozent in die weitere berufliche Qualifizierung fließen. Beide Regelungen sind ebenfalls eine Ermessensleistung und zunächst auf drei Jahre bis Ende 2010 befristet. Bis zu 50.000 junge Menschen sollen hierdurch eine Jobperspektive bekommen.

Einstiegsqualifizierung gesichert

Unternehmen, die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung für schwer vermittelbare Jugendliche durchführen, werden ebenfalls gefördert. Zur Zielgruppe gehören vor allem lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte junge Menschen. Neben einem Zuschuss in Höhe von 192 Euro wird ein pauschalierter Anteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag gezahlt.

Diese Einstiegsqualifizierung wird für die Dauer von sechs bis zwölf Monaten gefördert. Insgesamt sollen in den kommenden drei Jahren jeweils 40.000 Ausbildungsplätze bei der Einstiegsqualifizierung unterstützt werden.

Stärkere Begleitung der Berufsorientierung

Bezuschusst wird künftig auch die sozialpädagogische Begleitung. Sie hilft, benachteiligte Jugendliche im Arbeitsprozess zu stabilisieren und vielleicht auf Dauer zu integrieren.

Auch diese Förderung kommt den Unternehmen zuteil. Zudem können Schülerinnen und Schüler häufiger und vertiefter Maßnahmen der Berufsorientierung nutzen.

Energieeffiziente Gebäude

Kernelement der neuen Energieeinsparverordnung ist die Einführung von Energieausweisen für Gebäude. Sie zeigen die zu erwartenden Heiz- und Warmwasserkosten einer Immobilie und bieten damit Eigentümern, Mietern und Käufern eine wichtige Orientierung. Sie können die in den Ausweisen enthaltenen Informationen über die energetische Qualität des Gebäudes in ihre Miet- oder Kaufentscheidung einbeziehen.

Eigentümer und Vermieter von Wohngebäuden mit mehr als vier Wohneinheiten können künftig zwischen zwei Ausweisen wählen. Der bedarfsorientierte Energiepass legt den berechneten Energiebedarf zugrunde, während der verbrauchsorientierte Pass den tatsächlichen Energieverbrauch ausweist. Die Wahlmöglichkeit gilt auch für Gebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, wenn sie die Bestimmungen der Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllen. Eigentümer von Nichtwohngebäuden können ebenfalls zwischen beiden Ausweisvarianten wählen.

Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohnungen, die vor 1977 errichtet wurden und das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung nicht erreichen, ist der Bedarfsausweis vorgeschrieben.

Der Energieausweis wird am 1. Januar 2008 Pflicht für Wohngebäude, die bis 1965 fertig gestellt wurden. Am 1. Juli 2008 kommen jüngere Wohngebäude und am 1. Januar 2009 die Nichtwohngebäude hinzu.

Die Verordnung setzt eine EG-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden um.

 

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