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SPD Friedelsheim.

Vorsorgender Sozialstaat als Chance für alle :

Aktuell

"Soziale Not verhindern" - dies sei der Leitgedanke des "Vorsorgenden Sozialstaats". Im Interview mit dem "vorwärts" hat der SPD-Vorsitzende Kurt Beck einen der Schwerpunkte des SPD-Grundsatzprogrammentwurfs erläutert.

Demnach solle jeder seine Chancen im Leben wahrnehmen können, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, und jeder, der in Not gerät, habe ein Recht auf die Solidarität der anderen, skizziert Beck im Gespräch mit dem vorwärts (Juli/August-Ausgabe). Vor allem durch die Stärkung von Bildung, Ausbildung und Vorsorge solle zukünftig verhindert werden, dass Menschen überhaupt in soziale Notlagen kämen, denn "gute Bildung und Ausbildung schützen vor Arbeitslosigkeit", betont der SPD-Vorsitzende.

Solidarische Absicherung bleibt erhalten

Hier sieht Beck den Staat in der Pflicht. Bei allen Anstrengungen des Vorsorgenden Sozialstaats bleibe eines aber klar: "Jeder, der in Not gerät, hat ein Recht auf die Solidarität der anderen". Deshalb erteile die SPD jedem, der die sozialen Sicherungssysteme wie Rente, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung in Frage stelle, eine klare Absage: "Allen, die die Axt an die Wurzeln des Sozialstaats legen wollen, sage ich: Nicht mit uns!"

Kostenlosen Zugang zu Bildung sicherstellen

Als zentrales Element des Vorsorgenden Sozialstaats kennzeichnet Kurt Beck den kostenlosen Zugang zu Bildung. Sozialer Aufstieg durch Bildung müsse für alle Kinder möglich sein, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Als Beispiele nennt er den Einsatz der SPD für den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz, den beitragsfreien Kindergarten und den Kampf gegen Studiengebühren, die zunehmend in unionsgeführten Bundesländern eingeführt werden.

Selbstbestimmtes Leben im Alter

Dabei profitierten nicht nur Jüngere durch Bildungs- und Weiterbildungsangebote, sondern auch ältere Menschen - durch Vorsorgemaßnahmen, die ihnen länger ein selbstbestimmtes, eigenes Leben ermöglichten. "Das wollen die meisten Menschen viel lieber, als ins Altersheim umzuziehen". Das Konzept des Vorsorgenden Sozialstaats trage so auch der Herausforderung des demografischen Wandels der Gesellschaft Rechnung.

 

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