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SPD Friedelsheim.

Mehr Förderung für Studierende :

Bildung

Die SPD macht sich für eine Erhöhung des BAföG um zehn Prozent stark. Dies sei nötig, um den Anstieg der Lebenshaltungskosten in den vergangenen Jahren auszugleichen, unterstrich SPD-Generalsekretär Hubertus Heil.

Die von Bundesbildungsministerin Annette Schavan angemeldete Erhöhung der Bedarfssätze um fünf Prozent reiche dafür nicht aus, begründete Heil die Forderung, die auch von der SPD-Bundestagsfraktion erhoben wird.

Als zentrales Instrument, um auch Menschen aus sozial schwachen Familien das Studieren zu ermöglich, müssten die Bedarfssätze für das BAföG daher im nächsten Jahr um zehn Prozent erhöht werden. Nach einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Studentenwerks studieren von 100 Akademikerkindern 83, wohingegen aus 100 Nicht-Akademiker-Haushalten lediglich 23 Kinder ein Hochschulstudium aufnehmen. "Nur ein starkes BAföG eröffnet denjenigen die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen, die nicht das Glück hatten, in ein wohlhabendes Elternhaus hineingeboren worden zu sein", betonte der SPD-Generalsekretär.

Heil verwies darauf, dass die Zahl der Studienanfänger im vergangenen Jahr um vier Prozent gesunken sei und deren Quote von 40 Prozent eines Altersjahrgangs weit unter dem Durchschnitt der OECD-Staaten liege.

Deutschland benötige dringend mehr Studierende, unterstrich Heil. Dafür müssten finanzielle Hürden abgebaut werden. "Nur so", mahnte der SPD-Generalsekretär, "können wir dafür sorgen, dass auch in Zukunft genügend hoch qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen".

"Es ist deshalb zu hoffen, dass auch die Union den Weg frei macht für eine BAföG-Reform, die ihren Namen auch verdient."

 

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