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SPD Friedelsheim.

Fink und Wehner: Milchgeld in Bauernhand - Höhere Milcherzeugerpreise notwendig :

Landespolitik

Monika Fink, landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD- Landtagsfraktion, und der SPD- Landtagsabgeordnete Thorsten Wehner fordern höhere Milcherzeugerpreise für die Landwirte. Bei den Verhandlungen der Molkereien mit dem Lebensmitteleinzelhandel seien augenscheinlich bessere Listenpreise erzielt worden, die an die Bauern weitergegeben werden sollten.

Dass Milch im Handel billiger angeboten werde als Mineralwasser, sei weder nachvollziehbar noch zu begründen, so die SPD- Landtagsabgeordneten, die dafür eintreten, dass auch der Lebensmitteleinzelhandel und die Discounter regionale Milchprodukte anbieten sollten. Die regionale Landwirtschaft produziere hervorragende Lebensmittel und leiste einen Beitrag zur Landschaftspflege. Milch sollte deshalb zu angemessenen Preisen im Handel verkauft werden.

Den Milchbauern als Erzeugern bleibt bei zu geringen Milchpreisen oft nur eine niedrige oder gar keine Gewinnspanne. Der durchschnittliche Milcherzeugerpreis liegt in Deutschland bisher unter den anfallenden Kosten der Landwirte.

Weitere Effizienzsteigerung in der Milchwirtschaft wie bei den Molkereien seien zur Zukunftssicherung notwendig, so Fink und Wehner. Das Land biete den Landwirten hierbei eine Beratung an. Für notwendige Investitionen der landwirtschaftlichen Milchviehbetriebe seien jedoch auch bessere Gewinnspannen der Landwirte notwendig.

Die beiden SPD- Abgeordneten haben ein Gespräch mit Vertretern des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter e. V. geführt und haben die Forderungen - insbesondere nach höheren Milchpreisen - mit Interesse aufgenommen. Eine Trendwende am Milchmarkt sei hoffentlich bald erreichbar, so Fink und Wehner.

 

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